
Unter dem Namen “Blockupy” ruft ein breites Bündnis zu Aktionstagen in Frankfurt gegen das Spardiktat von Troika und Regierungen auf – für internationale Solidarität und die Demokratisierung aller Lebensbereiche. In Tübingen/Reutlingen mobilisieren mehrere Gruppen zusammen für diese Aktionstage.
Fahrt von Tübingen und Reutlingen zu Blockupy Frankfurt und zur Großdemo
Fahrt zu den Aktionstagen: Der Bus zu den Aktionstagen fährt am Donnerstag, den 17. Mai um 8:30 in Tübingen am Omnibusbahnhof und um 9:00 in Reutlingen am Alten Busbahnhof ab. Die Fahrt kostet 15 Euro ermäßigt, 25 Euro normal, 35 Euro Soli. Rückfahrt ist am Samstag nach der Demo gemeinsam mit den Demo-Bussen.
Fahrt zur Großdemo: Der Bus fährt am Samstag, den 19. Mai 2012 um 8:00 in Tübingen am Omnibusbahnhof und um 8:30 in Reutlingen am Alten Busbahnhof ab. Die Fahrt kostet 10 Euro ermäßigt, 15 Euro normal, 20 Euro Soli.
Die Karten gibt es bei sämtlichen unten genannten Veranstaltungen und im Wahlkreisbüro von Heike Hänsel, Am Lustnauer Tor 4, Tübingen.
Danke für die Mitfinanzierung an ver.di Bezirk Fils-Neckar-Alb, ver.di Medien Tübingen, Heike Hänsel (MdB), attac Tübingen und DIE LINKE Kreisverband Tübingen.
Veranstaltungen in Tübingen und Reutlingen
Di. 24. April, 20 Uhr, Schlatterhaus, Tübingen:
“Alle zusammen. Jede für sich. Die Demokratie der Plätze und die Blockupy-Aktionstage in Frankfurt” Vortrag und Diskussion mit Thomas Seibert
Di. 1. Mai: Kundgebungen in Reutlingen und Tübingen
Mi. 2. Mai, 20 Uhr, Schellingstr. 6, Tübingen:
“Krisenhafte Proteste – Formen antikapitalistischer Praxis” Vortrag und Diskussion mit Wolf Wetzel
Sa. 5. Mai, 11 Uhr, Schellingstr. 6, Tübingen:
Basteln für die Blockaden
Do. 10. Mai, 20 Uhr, Schellingstr 6, Tübingen:
Infoplenum für alle, die mit nach Frankfurt kommen
Sa. 12. Mai, 14 Uhr, Zelle, Reutlingen:
Aktions- und Blockadetraining
Sa. 12. Mai, Ludwigstr. 15, Tübingen:
Mobilisierungsvortrag beim Lu15-Hausfest
Do. 17. Mai, mit dem Bus von Tübingen/Reutlingen nach Frankfurt:
Take the Squares! Die Plätze in der Innenstadt besetzen.
Fr. 18. Mai, ab 6 Uhr, Frankfurt:
Europäische Zentralbank blockieren.
Sa. 19. Mai, mit dem Bus von Tübingen/Reutlingen nach Frankfurt:
Internationale Demonstration
Infos unter www.blockupy-frankfurt.org
Flugblatt: flugi mobi bus ffm tü rt

Am 12.März 2012, im Anschluss an die Montagsdemo um 20 Uhr wird eine Veranstaltung mit Jutta Dithfurth und Vertreter/Innen der Parkschützer/Aktionsbündnis, Ak Direkte Demokratie (Jens Löwe) und Verdi (Bernd Riexinger) und Kultur des Friedens(Henning Zierock) stattfinden.
Wie geht es weiter mit der Bewegung gegen S21:
"Von der Protestbewegung zur Demokratiebewegung?"
"S 21 ist überall", empört-wehrt-engagiert-vernetzt euch !
Nach dem Referendum, zu S21, der Räumung des Schlossgartens und den Baumfällungen braucht die Protestbewegung zu S21 neue Impulse und einen Erfahrungsaustausch mit politischen Perspektiven.
Wie geht es weiter?
Veranstalter Verdi Bezirk Stuttgart, AK Direkte Demokratie, Gesellschaft Kultur des Friedens u.a.
Die Aktionsgruppe Steinlachtal lädt ein
Stuttgart 21 und die Krise
Winfried Wolf
Chefredakteur von Lunapark 21 und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag
Musik
Uli Johannes Kieckbusch, Klavier
Dienstag, 13. März, 19:30 Uhr
Aula des Quenstedt-Gymnasiums Mössingen
(Zugang von der Otto-Merz-Straße)
Nachdem in Stuttgart der Südflügel abgerissen und der Schlossgarten platt gemacht wurde, sieht das Tief-Bahnhof-Projekt gewiss nicht nach „Krise“ aus. Jedoch weist dieses Stichwort sowohl auf viele ungelöste Probleme von S21, als auch auf die globale Finanzkrise hin, die nach wie vor herrscht. Da ist der politisch gewollte und gewaltsam durchgesetzte Bahnhofsneubau ein Exempel, das weit über Fragen von Schienen und Zugkapazitäten hinausweist. Hierbei geht es um geschäftliche wie parteiliche Eigeninteressen, um Immobilienspekulationen und neoliberales Wirtschaften, koste es, was es wolle. Das sinnvolle Ziel, eine bürgerfreundliche Bahn zu bauen, war nie die Absicht der Befürworter von S21.
Der Referent, Dr. Winfried Wolf, ist Chefredakteur von Lunapark 21 – Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie. Er ist aktiv für die Bahnexpertengruppe Bürgerbahn statt Börsenbahn. Er verfasste u.a. „Eisenbahn und Autowahn“ (1985, 1986 und 1992), und ist (zusammen mit Volker Lösch, Gangolf Stocker und Sabine Leidig) Mitherausgeber der Bücher „Stuttgart 21 – Wem gehört die Stadt“ und „Stuttgart 21plus – Die Antwort auf Heiner Geißler“ (Köln 2010 und 2011).
Dr. Winfried Wolf arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Berliner Büro der Bundestagsabgeordneten Sabine Leidig, der verkehrspolitischen Sprecherin der Partei DIE LINKE.
Uli Johannes Kieckbusch, Komponist und Pianist aus Balingen, wird die Veranstaltung am Klavier musikalisch kommentieren.
Zu diesem Abend wird herzlich eingeladen, Eintritt frei.
Die sozialen Kämpfe und Proteste entwickeln sich in Portugal in Wellenbewegungen. Nach den Massenprotesten im März 2011 mit 200.000 Menschen, die zum Sturz der sozialdemokratischen Regierung beigetragen haben, entstanden Netzwerke, um weiter gegen die Verschlechterung der Lebensumstände zu kämpfen. Ebenso gab es viele kleinere Proteste, etwa gegen Preiserhöhungen im Nahverkehr oder gegen die Stilllegung von Bahnstrecken. Gleichzeitig hat der Wahlsieg der Konservativen bei den vorgezogenen Parlamentswahlen im Juni 2011 die Fortführung und Verschärfung der neoliberalen Politik vorerst gesichert. Die linken Oppositionsparteien (PCP und B.E.) konnten recht lange keine kämpferische Position dagegen entwickeln. Dies änderte sich im Herbst 2011 durch Gewerkschaft-Demonstrationen am 1. Oktober und einer Aktionswoche Ende Oktober, in deren Rahmen in einigen Städten Kundgebungen und kurze Warnstreiks stattfanden.
Gleichzeitig organisierten eher partei- und gewerkschaftsunabhängige Kräfte am 15. Oktober Proteste, die sich an die globalen Krisenproteste anschlossen. In zahlreichen portugiesischen Städten fanden Aktionen statt, an denen einige zehntausend Menschen teilnahmen. Anschließend mobilisierten die Gewerkschaften für den Generalstreik am 24. November. In vielen Städten fiel der öffentliche Nahverkehr aus, Behörden und Schulen blieben geschlossen, Flughäfen und Hafenanlagen konnten nicht genutzt werden.
Die Phase der Proteste und Streiks hält indessen an: Mitte Dezember hat eine erneute Aktionswoche der Gewerkschaften stattgefunden und ein größerer Streik im öffentlichen Fern- und Nahverkehr ist für Februar angesetzt. Die Verschärfung des Austeritätsprogramms in den nächsten Wochen und Monaten wird dafür sorgen, dass die Proteste und Streiks anhalten werden.
Ismail Küpeli, aktiv in der Bundeskoordination Internationalismus (BUKO), wird über die neoliberale «Krisenbewältigung» und die wachsenden sozialen Proteste in Portugal berichten.
Freitag, 16. März 2012, 20 Uhr
Club Voltaire, Haaggasse 26 b, Tübingen
Eine Veranstaltung von:
Interventionistische Linke Tübingen, Gruppe ZAK³, DGB-AK Tübingen,
ver.di Medien Tübingen, Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg
