[Jörn Boewe in junge Welt]
Wenn bei Gasprom oder Ruhrkohle kein Job mehr zu haben ist, muß sich ein deutscher Exminister ganz schön auf den Hosenboden setzen. Einer von denen, die richtig die Ärmel hochkrempeln, ist Kriegsminister a.D. Rudolf Scharping. Wie das Internetportal http://www.nachdenkseiten.de dieser Tage offenbarte, berät der ehemals oberste Feldherr mittlerweile Kommunalpolitiker darin, wie sie öffentliches Eigentum möglichst reibungsfrei an private Finanzinvestoren verhökern.
»Rudolf Scharping Strategie Beratung Kommunikation« heißt seine Agentur mit Sitz in Frankfurt am Main. Besucht man ihre Internetpräsenz http://www.rsbk.de, schaut einem ein treuherzig dreinblickender Scharping im dunklen Zwirn des Unternehmensberaters entgegen. Im Untermenü »Geschäftsbereiche« findet man die »PPP Werkstattgespräche«. Bei diesen, offenbar recht exklusiven Beratungsrunden mit »Ministerpräsidenten, Mitgliedern der Bundesregierung und der Landesregierungen« werden »Fachleute und Entscheidungsträger« in Sachen Öffentlich-privater Partnerschaften, oder – wie es im Geschäftsdeutsch heißt – Public Private Partnership, beraten.
weiter:
http://www.jungewelt.de/2006/09-27/057.php
Wenn bei Gasprom oder Ruhrkohle kein Job mehr zu haben ist, muß sich ein deutscher Exminister ganz schön auf den Hosenboden setzen. Einer von denen, die richtig die Ärmel hochkrempeln, ist Kriegsminister a.D. Rudolf Scharping. Wie das Internetportal http://www.nachdenkseiten.de dieser Tage offenbarte, berät der ehemals oberste Feldherr mittlerweile Kommunalpolitiker darin, wie sie öffentliches Eigentum möglichst reibungsfrei an private Finanzinvestoren verhökern.
»Rudolf Scharping Strategie Beratung Kommunikation« heißt seine Agentur mit Sitz in Frankfurt am Main. Besucht man ihre Internetpräsenz http://www.rsbk.de, schaut einem ein treuherzig dreinblickender Scharping im dunklen Zwirn des Unternehmensberaters entgegen. Im Untermenü »Geschäftsbereiche« findet man die »PPP Werkstattgespräche«. Bei diesen, offenbar recht exklusiven Beratungsrunden mit »Ministerpräsidenten, Mitgliedern der Bundesregierung und der Landesregierungen« werden »Fachleute und Entscheidungsträger« in Sachen Öffentlich-privater Partnerschaften, oder – wie es im Geschäftsdeutsch heißt – Public Private Partnership, beraten.
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frederic - am Mittwoch, 27. September 2006, 10:36 - Rubrik: Privatisierung


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