Zur Nominierung des portugiesischen Ministerpräsidenten Manuel Barroso zum Präsidenten der EU-Kommission erklärt Sascha Wagener, Bundessprecher des PDS-Jugendverbandes ['solid]:
Manuel Barroso ist portugiesischer Ministerpräsident. Unter seiner Regierung wurde in Portugal das wohl neoliberalste Arbeitsrecht aller Länder der Europäischen Union verwirklicht. Er lockerte den Kündigungsschutz und dehnte die Möglichkeit befristeter Arbeitsverträge auf sechs Jahre aus. Arbeitnehmer können durch ihre Arbeitgeber zu Gentests verpflichtet werden. Gegen einen Generalstreik im Land drückte er seine die Rechte der Gewerkschaften beschneidenden Reformen durch. Der Barroso der siebziger Jahre war Maoist, der Barroso von heute ist Thatcherist. Die Radikalität ist geblieben.
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www.solid-web.de
Manuel Barroso ist portugiesischer Ministerpräsident. Unter seiner Regierung wurde in Portugal das wohl neoliberalste Arbeitsrecht aller Länder der Europäischen Union verwirklicht. Er lockerte den Kündigungsschutz und dehnte die Möglichkeit befristeter Arbeitsverträge auf sechs Jahre aus. Arbeitnehmer können durch ihre Arbeitgeber zu Gentests verpflichtet werden. Gegen einen Generalstreik im Land drückte er seine die Rechte der Gewerkschaften beschneidenden Reformen durch. Der Barroso der siebziger Jahre war Maoist, der Barroso von heute ist Thatcherist. Die Radikalität ist geblieben.
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frederic - am Dienstag, 29. Juni 2004, 19:03 - Rubrik: Neoliberalismus


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