[Jürgen Elsässer in junge Welt]
Der Erfolg des Bürgerentscheids gegen die Wohnraumprivatisierung in Freiburg könnte und sollte Schule machen. Schon mehrfach war die Breisgaumetropole Trendsetter für linke Politik: Ab Mitte der siebziger Jahre kristallisierte sich dort die Antiatombewegung heraus. Die Proteste am nahegelegenen Bauplatz des Kernkraftwerks in Wyhl brachten konservative Landbevölkerung und städtische Revoluzzer zusammen und zwangen den CDU-Ministerpräsidenten Hans Filbinger zum Rückzug. Ende der Siebziger begannen militante Häuserkämpfe, die sich durchaus mit denen in Westberlin vergleichen ließen. Danach setzte, wie überall, der Zerfall der autonomen Linken ein. Antideutsche und andere Verrückte sorgten für Konfusion.
weiter:
http://www.jungewelt.de/2006/11-14/024.php
Der Erfolg des Bürgerentscheids gegen die Wohnraumprivatisierung in Freiburg könnte und sollte Schule machen. Schon mehrfach war die Breisgaumetropole Trendsetter für linke Politik: Ab Mitte der siebziger Jahre kristallisierte sich dort die Antiatombewegung heraus. Die Proteste am nahegelegenen Bauplatz des Kernkraftwerks in Wyhl brachten konservative Landbevölkerung und städtische Revoluzzer zusammen und zwangen den CDU-Ministerpräsidenten Hans Filbinger zum Rückzug. Ende der Siebziger begannen militante Häuserkämpfe, die sich durchaus mit denen in Westberlin vergleichen ließen. Danach setzte, wie überall, der Zerfall der autonomen Linken ein. Antideutsche und andere Verrückte sorgten für Konfusion.
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frederic - am Dienstag, 14. November 2006, 22:41 - Rubrik: Privatisierung


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