roter-stern
"Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein!" (Kurt Tucholsky)

 
Erika Steinbach, Vorsitzende des "Bundes der Vertriebenen", der seit Jahrzehnten revanchistische Politik betreibt, will in den Stiftungsrat der zu Recht umstrittenen Vertriebenen-Gedenkstätte. In Polen und der BRD gibt es daran reichlich Kritik. Steinbachs Verein zeichnete sich doch dadurch aus die Schuld NS-Deutschlands am Zweiten Weltkrieg und die daraus folgende Oder-Neiße-Grenze nicht anzuerkennen. So lange der gute alte antideutsche Slogan "Deutschland von der Karte streichen, Polen muss bis Frankreich reichen!" nicht Wirklichkeit wird, gibt es ja ein Glück in Polen Politiker, die den Nagel bezüglich der Causa Steinbach auf den Kopf treffen.

Wladyslaw Bartoszewski, Sonderbeauftragter der polnischen Regierung für deutsch-polnische Beziehungen:
die Entsendung Steinbachs in den Stiftungsrat sei vergleichbar damit, wenn "der Vatikan den Holocaust-Leugner Bischof Williamson zum Bevollmächtigen für die Beziehungen zu Israel ernannt hätte"(1)

Radoslaw Sikorski, polnischer Außenminister formulierte treffend: „Sie kam mit Hitler in unser Land und musste mit Hitler auch wieder gehen“(2)

Quellen:
http://www.welt.de/politik/article3305696/Bartoszwewski-erneuert-seine-Kritik-an-Steinbach.html
http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Polen-Erika-Steinbach-Vertriebene-Hitler;art122,2738460


 
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