Bildung
Wie Versicherungsunternehmen und Marketingfirmen die Notwendigkeit von Studiengebühren mit fragwürdigen Umfragen besser »kommunizieren« wollen
[Ralf Wurzbacher in junge Welt]
Endlich ist es raus – Studiengebühren sind kein Verkaufsschlager – zumindest noch nicht. Das haben jetzt Vertreter jener Zunft festgestellt, deren Spezialität das Durchleuchten von Konsumentenseelen ist. Nach der am Mittwoch von Marktforschern der Universität Hohenheim präsentierten »ersten wissenschaftlich fundierten Studie zur Zufriedenheit der Gebührenzahler« lehnen 60 Prozent der bereits abkassierten Hochschüler das Bezahlstudium ab. Knapp drei Viertel nehmen keine Besserung ihrer Lehrsituation wahr, und gerade mal jeder Dritte hat eine Ahnung davon, was seine Hochschule mit dem Geld eigentlich anstellt.
weiter:
http://www.jungewelt.de/2007/06-30/008.php
[Ralf Wurzbacher in junge Welt]
Endlich ist es raus – Studiengebühren sind kein Verkaufsschlager – zumindest noch nicht. Das haben jetzt Vertreter jener Zunft festgestellt, deren Spezialität das Durchleuchten von Konsumentenseelen ist. Nach der am Mittwoch von Marktforschern der Universität Hohenheim präsentierten »ersten wissenschaftlich fundierten Studie zur Zufriedenheit der Gebührenzahler« lehnen 60 Prozent der bereits abkassierten Hochschüler das Bezahlstudium ab. Knapp drei Viertel nehmen keine Besserung ihrer Lehrsituation wahr, und gerade mal jeder Dritte hat eine Ahnung davon, was seine Hochschule mit dem Geld eigentlich anstellt.
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http://www.jungewelt.de/2007/06-30/008.php
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Freitag, 26. Januar 2007, 14 Uhr, Karlsruhe, HBF
weitere Infos:
http://www.abs-bund.de/0108.html
http://www.media.uebergebuehr.de/view/id/1274/
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Im Anschluss der studentischen Protest–Vollversammlung gegen Studiengebühren am 6.7. 2006 wurde das Schloss Hohentübingen von ca. 300 Studierenden, SchülerInnen und AktivistInnen besetzt.
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http://besetzung.blogsport.de
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Ich bin seit gestern spät abends im besetzten Rektorat der Uni Bielefeld.
Weitere Infos:
http://besetzung.kollima.de
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Liebe BesetzerInnen des Rektorats der Uni Bielefeld,
von Anfang an habe ich eure Besetzung mit viel Sympathie verfolgt und möchte euch heute meine solidarischen Grüße überbringen für eure berechtigten Forderungen und für euer Durchhaltevermögen. Studiengebühren und die weitere Ökonomisierung und Entdemokratisierung der Bildung dürfen wir uns nicht gefallen lassen. Bildung darf nicht zur Ware werden, denn Bildung ist ein Menschenrecht!
Gerade komme ich aus Strasbourg von der Demonstration gegen die EU-Dienstleistungsrichtlinie "Bolkestein". Mit dieser Richtlinie droht u.a. der Durchbruch zur ungehemmten Privatisierung des Bildungswesens in Europa. Die vielen tausend DemonstrantInnen aus Frankreich, Deutschland und vielen anderen Ländern und die gute Stimmung haben eindrücklich gezeigt, was "Ton Steine Scherben" schon vor langen Jahren treffend formuliert haben:
"Alles verändert sich, wenn du es veränderst.
Doch du kannst nicht gewinnen, solange du allein bist!"
Am Dienstag wird es in Strasbourg eine weitere Europaweite Demonstration gegen die "Bolkestein-Richtlinie" geben. Außerdem hat die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg nächste Woche zur Urabstimmung über Streik für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen und gegen die von den Arbeitgebern geplanten Verschlechterungen aufgerufen. La lutte continue!
mit solidarischen Grüßen
Frederico Elwing
Bundessprecher von ['solid] - die sozialistische jugend
Homepage der RektoratsbesetzerInnen der Uni Bielefeld:
http://besetzung.kollima.de/
von Anfang an habe ich eure Besetzung mit viel Sympathie verfolgt und möchte euch heute meine solidarischen Grüße überbringen für eure berechtigten Forderungen und für euer Durchhaltevermögen. Studiengebühren und die weitere Ökonomisierung und Entdemokratisierung der Bildung dürfen wir uns nicht gefallen lassen. Bildung darf nicht zur Ware werden, denn Bildung ist ein Menschenrecht!Gerade komme ich aus Strasbourg von der Demonstration gegen die EU-Dienstleistungsrichtlinie "Bolkestein". Mit dieser Richtlinie droht u.a. der Durchbruch zur ungehemmten Privatisierung des Bildungswesens in Europa. Die vielen tausend DemonstrantInnen aus Frankreich, Deutschland und vielen anderen Ländern und die gute Stimmung haben eindrücklich gezeigt, was "Ton Steine Scherben" schon vor langen Jahren treffend formuliert haben:
"Alles verändert sich, wenn du es veränderst.
Doch du kannst nicht gewinnen, solange du allein bist!"
Am Dienstag wird es in Strasbourg eine weitere Europaweite Demonstration gegen die "Bolkestein-Richtlinie" geben. Außerdem hat die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg nächste Woche zur Urabstimmung über Streik für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen und gegen die von den Arbeitgebern geplanten Verschlechterungen aufgerufen. La lutte continue!
mit solidarischen Grüßen
Frederico Elwing
Bundessprecher von ['solid] - die sozialistische jugend
Homepage der RektoratsbesetzerInnen der Uni Bielefeld:
http://besetzung.kollima.de/
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Protest gegen Studiengebühren
Nachdem sich der Senat der Uni-Bielefeld am gestrigen Mittwoch im AudiMin ohne viel Aufhebens über die Interessen der weit über 2000 versammelten Studenten hinweg gesetzt hat, wollen wir die neuen Realitäten nicht einfach so hinnehmen.
Wir haben nach dem enttäuschenden Ausgang der Senats-Abstimmung über Studiengebühren spontan das Rektorat besetzt und arbeiten seit Mittwoch nachmittag an unserer gemeinsamen Stellungnahme zum Thema Studiengebühren.
weiter:
http://besetzung.kollima.de
Nachdem sich der Senat der Uni-Bielefeld am gestrigen Mittwoch im AudiMin ohne viel Aufhebens über die Interessen der weit über 2000 versammelten Studenten hinweg gesetzt hat, wollen wir die neuen Realitäten nicht einfach so hinnehmen.
Wir haben nach dem enttäuschenden Ausgang der Senats-Abstimmung über Studiengebühren spontan das Rektorat besetzt und arbeiten seit Mittwoch nachmittag an unserer gemeinsamen Stellungnahme zum Thema Studiengebühren.
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http://besetzung.kollima.de
Zum internationalen Tag der Menschenrechte erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Nele Hirsch:
"Bildung ist ein Menschenrecht und muss daher für jede und für jeden frei zugänglich sein. Leider wird auch in Deutschland dieses Recht eingeschränkt. Durch die Abschaffung der Lernmittelfreiheit und die Einführung von Studiengebühren entscheiden häufig die Geldbeutel und nicht die individuellen Fähigkeiten über die Bildungschancen. Das widerspricht der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die heute vor 57 Jahren beschlossen wurde."
weiter:
http://www.linksfraktion.de/presse/mitteilungen/view_html/zid388
"Bildung ist ein Menschenrecht und muss daher für jede und für jeden frei zugänglich sein. Leider wird auch in Deutschland dieses Recht eingeschränkt. Durch die Abschaffung der Lernmittelfreiheit und die Einführung von Studiengebühren entscheiden häufig die Geldbeutel und nicht die individuellen Fähigkeiten über die Bildungschancen. Das widerspricht der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die heute vor 57 Jahren beschlossen wurde."weiter:
http://www.linksfraktion.de/presse/mitteilungen/view_html/zid388
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Zur heutigen Veröffentlichung der Hochschulstatistik "Hochschulstandort Deutschland 2005" vom Statistischen Bundesamt erklärt die bildungspolitischen Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag Nele Hirsch:Die Zahlen belegen eindeutig die falsche Politik von Bund und Ländern. Die Hochschulen müssten endlich eine soziale Öffnung erfahren. Die aktuellen Zahlen stellen das exakte Gegenteil dar.
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http://www.linksfraktion.de/presse/mitteilungen/view_html/zid368
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MdB Nele Hirsch und Sevim DagdelenAngesichts der gerade anlaufenden Protestwelle an den Hochschulen fordert die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Nele Hirsch die Bundesländer auf, ihre Studiengebührenpläne zu stoppen. "Der Widerstand gegen Studiengebühren muss auf der Straße und in den Parlamenten geführt werden", meint Nele Hirsch, "Die Studierenden haben meine volle Unterstützung."

Für die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion sind Studiengebühren in jeder Form abzulehnen. "Ein durch Kredite finanziertes Studium steht auf gläsernen Füßen und schreckt Menschen aus bildungsfernen Familien von der Studienaufnahme ab", sagt Nele Hirsch.
weiter:
http://www.linksfraktion.de/presse/mitteilungen/view_html/zid303
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![Linksjugend ['solid] Tübingen&Reutlingen](http://tuebingen.solid-sds.de/wp-content/themes/solid-sds/linksjugend-solid-tuebingen.jpg)

