roter-stern
"Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein!" (Kurt Tucholsky)

 

Medien

Bild hetzt:

Das große Zittern vor Oskar Lafontaine

Da fragt man sich wovor hat die Springerpresse Angst? Vor sozial(demokratisch)er Politik?

http://tinyurl.com/bild-zittert-vor-lafontaine



Der ZDF-Journalist Peter Frey ist "fellow" des "Centrums für angewandte Politikforschung" (CAP) der Bertelsmann-Stiftung:
http://www.cap-lmu.de/cap/fellows/frey.php

Das ZDF wirbt eben nicht ohne Grund mit Journalisten, die sich das rechte Auge zuhalten... dann sehen sie nur noch mit einem und bekommen ein einseitiges Bild... auf dem rechten Auge sind sie blind...

Weiter lesen bei Die Linke Wählerinitiative:
http://lwi2009.wordpress.com/

Was unterscheidet die Jungle World eigentlich noch von einer bürgerlichen Zeitung wie z.B. dem Springer-Blatt WELT? Das Layout.

Anstatt die Partei DIE LINKE aus linksradikaler Perspektive kritisch unter die Lupe zu nehmen, z.B. was die Regierungspolitik von "Rot-Rot" in Berlin angeht, wo eine repressive Innenpolitik mitgetragen wird, kapriziert sich die Jungle World auf ihren Lieblingsgegner Lafontaine. Für die Lafontaine-Gegner in bürgerlicher Presse, bürgerlichen Parteien und bürgerlicher Jungle World die Partei DIE LINKE nur aus einem Mann: Lafontaine. Dabei sind es gerade Lafontaines (vermeintliche?) Gegner, die ihm eine Machtfülle zuschreiben, die mit der Realität herzlich wenig zu tun hat.

Bei der Jungle World mündet das darin, dass ihr Vorzeige-"Antideutscher" Ivo Bozic " (leider ist er ja gar nicht gegen Deutschland) meint, nicht mehr zwischen "linkem" und "rechtem" Flügel in der LINKEN unterscheiden zu können. Dabei ist das doch recht einfach: man muss einfach nur schauen, wer auf die Zusammenarbeit mit außerparlamentarischen Bewegungen setzt und wer stattdessen lieber aufs Mitregieren setzt. Die Parteimitglieder der LINKEN nach dem binären Code GegnerInnen oder AnhängerInnen Lafontaines einzuteilen, zeigt wie verkürzt die Analyse Bozics ist.

Wahlkreise bei der Europawahl?

Zur Europawahl verspricht uns blöd.de doch tatsächlich: "Alle Prognosen, Hochrechnungen, Ergebnisse der Wahlkreise"
Siehe:
http://www.bild.de/BILD/politik/wahlen/2009.html
Kleiner Schönnheitsfehler: bei der Europawahl gibt es überhaupt keine Wahlkreise! Klarer Fall von Verblödung.

Die Blöd möchte uns auf
http://www.bild.de/BILD/politik/wahlen/06/06/europawahl/der-grosse-stimmungstest.html
die Ergebnisse der letzten Europawahl darstellen.
Leider verwendet sie bei der PDS das Ergebnis von 1999 (5,8%) anstatt der wirklich erzielten 6,1%. Zufall oder Absicht?

Die gestrige Sendung von Anne Will konnte man sich ausnahmsweise anschauen, weil die Moderatorin sich diesmal bemühen musste, nicht wie sonst zu sämtlichen Katastrophenmeldungen ein bestgelauntes Grinsen aufzusetzen. Was man sich die folgenden 60 Minuten dann als Zuschauer antun musste, war allerdings wie immer jenseits des Erträglichen. Da wurde der Zuschauer eigentlich zum Abdrücken mit der Fernbedienung verleitet: Brandenburgs Innenminister und bekannter CDU-Hardliner, Jörg Schönbohm, verurteilte vorschnelle Lösungen der Politik, brachte dann aber doch seine unvermeidlichen Computerspiele als Beispiel dafür, wie komisch die heutige Jugend sei, andererseits meint er, Schützenvereine würden Jugendliche "verantwortungsvoll an Waffen heranführen", der Publizist Hajo Schumacher will gar den Feminismus als Ursache jungmännlicher Amokläufe sehen. Mehrere Sendungsgäste nehmen die Eltern in Schutz - wohlgemerkt: ein Vater der zu Hause Waffen und Munition unverschlossen lagert, obwohl er weiß, dass sein Sohn psychische Probleme hat! Vereinsschützen durften ihr "Hobby" als Sport wie jeden anderen präsentieren. Das einzig gute stellte noch das Schlusswort der Elternbeiratsvorsitzenden des Nachbargymnasiums, Kathrin Kopriva, dar: Wenn der Junge nicht an Waffen rangekommen wäre, hätte er auch keinen Amoklauf verüben können.

Fragwürdige Berichterstattung: Fehlende journalistische Sorgfaltspflicht bei der Spiegel-Redaktion

Auf der Website der Zeitschrift »Spiegel« wurde am Sonntag, den 17. August 2008 unter dem Titel »Fragwürdige Uni-Kooperation: Mitarbeiter mit richtiger Weltanschauung gesucht < http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,572497,00.html > « ein Bericht verbreitet. Dazu erklärt Murat Cakir, Pressesprecher der Rosa-Luxemburg-Stiftung:

»Es ist bezeichnend für die Spiegel-Redaktion, dass ein, für politische Stiftungen in Deutschland quasi alltägliches Promotionskolleg für die Verunglimpfung der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Partei DIE LINKE herhalten muss. Diese Art der auf Stimmungsmache zielenden Berichterstattung ist nicht nur ein Beleg der fehlenden journalistischen Sorgfaltpflicht, sondern zugleich ein Trauerspiel für die Medienlandschaft in unserem Land.

weiter:
http://www.rosalux.de/cms/index.php?id=mitteilungen&no_cache=1


[Kommando Tito von Hardenberg]

Die ARD-Zeitgeistsendung „Polylux“ ist einer Fälschung des „Kommando Tito von Hardenberg“ aus dem Umfeld der Hedonistischen Internationalen aufgesessen. Das Magazin strahlte heute einen Beitrag über die „Alltagsdroge Speed“ aus. Der dort gezeigte Speed-User „Tim“ ist eine Erfindung des Kommandos. Er mag in Wirklichkeit gar kein Speed und macht auch keine „Speed-Diät“.



weiter:
http://tito.blogsport.de/2008/04/10/

Das gefälschte Interview:
http://video.google.de/videoplay?docid=-2520504387055006227

Ergänzend zum Bildblog wäre mal ein Spiegelblog nötig

Nachtrag vom 9.3.: Wie ich gerade von Fabian (kommunkatives Dickicht) erfuhr gibt es ein Spiegelblog:
http://spiegelkritik.de
Auch SpiegelKritik kritisiert den Artikel des UniSpiegel über DIE LINKE.SDS:
http://spiegelkritik.de/2008/02/28/uni-spiegel-echter-schrott/

So schreibt der Unispiegel in seiner neuesten Ausgabe über den Studierendenverband DIE LINKE.SDS:
Der linke Hochschulverband soll deshalb "durch die Bedienung studentischer Klischees" und durch den Auftritt einzelner "Vorzeige-Studierender" für ein "etwas hipperes" Erscheinungsbild der Partei sorgen, erläutert Nele Hirsch, bildungspolitische Sprecherin der Linken im Deutschen Bundestag, die Erwartung vieler Parteifunktionäre.

Der Hochschulverband sei demnach ein gutes Instrument, "um Vorstellungen der Linken an den Hochschulen zu propagieren und dort um Unterstützung zu werben".

Quelle: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,536100,00.html

Da würde man doch denken, der Unispiegel habe diese Aussagen von Nele Hirsch aus einem Gespräch mit ihr. Mitnichten.

Dazu Nele Hirsch:
1. Die Zitate im Spiegel stammen aus dem Artikel "Perspektiven linker Hochschulpolitik", den ich Mitte 2007 in der Gründungsphase des Studierendenverbandes DIE LINKE.SDS für die Zeitschrift Z. geschrieben habe. Die Autorin erwähnt dies an keiner Stelle, sondern erweckt den Eindruck, ich habe sie im Gespräch mit ihr so formuliert.

2. In dem Abschnitt meines damaligen Artikels, aus dem die Zitate entnommen sind, erläutere ich eine mögliche und aus meiner Sicht fatale Entwicklung, die der Studierendenverband gehen könnte - um allerdings in den folgenden Sätzen sofort deutlich zu machen, dass ich von einer positiveren Entwicklung ausgehe und auch dafür eintreten werde. Aus diesem Grund sind die Zitate nicht nur ohne Quelle, sondern auch aus dem Zusammenhang gerissen und damit sinnentstellend wiedergegeben.

3. In Vorbereitung des Spiegel-Artikels habe ich mit der Redaktion ein ca. 20minütiges Telefongespräch geführt. In den Fragen wurde immer wieder fast schon instrumentalisierend nachgehakt, ob der Studierendenverband nicht doch eine direkte Parteioffensive an den Hochschulen sei und die Partei eine eigenständige und kritische Entwicklung verhindern würde. Ich habe all diese Fragen deutlich verneint und sowohl auf die eigenständige Entwicklung hingewiesen, die DIE LINKE.SDS geht, als auch auf die vielfach kritischen Positionen des Verbandes innerhalb der Partei.

4. Von meinen Aussagen des Telefoninterviews findet sich in dem Artikel keine einzige Aussage; stattdessen musste offensichtlich auf den Artikel vom Juli 2007 zurückgegriffen werden, um angebliche Belege für die eigene These der "engen Verzahnung zwischen studentischen Kadern und der Mutterpartei" zu finden. Mit seriösem Journalismus hat dieses Agieren nicht das Geringste zu tun.

Quelle:
http://www.nele-hirsch.de

AL030g

Großer Ärger um ein kleines Ferkel: Im Oktober 2007 kam das religionskritische Kinderbuch „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ von Michael Schmidt-Salomon und Helge Nyncke auf den Markt und fand sehr bald eine große Fangemeinde. Auch Pädagogen und Psychologen waren von der frechen, kleinen Geschichte angetan. So urteilte der renommierte Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. Peter Riedesser, Direktor der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, das Buch sei „als Gegengift zu religiöser Indoktrination von Kindern pädagogisch besonders wertvoll“. Ursula von der Leyens Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sieht die Sache jedoch völlig anders: Das Ministerium beantragte die Indizierung des Kinderbuchs als jugendgefährdende Schrift. Nach Angaben der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien wird die mündliche Verhandlung Anfang März stattfinden.

weiter:
http://www.ferkelbuch.de

 
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